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Warum Sie Ihr Haus lieber nicht an die Nachbarn verkaufen sollten

Wenn Sie eine Immobilie in guter Lage verkaufen wollen, ist es nur eine Frage der Zeit bis die ersten Nachbarn und Bekannten vor der Tür stehen und Ihnen ihre Angebote unterbreiten. „Toll, da geht der Verkauf ja noch leichter als erwartet“, werden Sie sich vielleicht im ersten Moment denken. Dass Sie sich hier womöglich Geld entgehen lassen und am Ende noch rechtliche Probleme bekommen, ist den wenigsten Verkäufern klar. Im folgenden Beitrag erklärt die Immobilienkauffrau Candy Kröger, warum Sie nicht sofort auf das erste Angebot eines Nachbarn eingehen sollten.

Ihr Nachbar wohnt drei Straßen weiter, vor zehn Jahren hat er 250.000 Euro für seine ähnlich große Immobilie bezahlt. Nun will er Ihr Haus für denselben Preis als Kapitalanlage kaufen. Vielleicht können in ein paar Jahren auch seine Kinder einziehen. Hört sich erst einmal gut an.

Sie, der verkaufswillige Eigentümer, wohnen schon viele Jahre in Ihrem Haus und haben dieses eventuell noch in D-Mark bezahlt. Eine aktuelle Werteinschätzung war bisher nie erforderlich und so ist der Vergleich mit der Immobilie des Nachbarn, so denkt man, realistisch.

Aber bereits kleine Unterschiede in der Lage und an der Immobilie selbst können zu deutlichen Wertunterschieden führen. Während Ihre Immobilie in einer ruhigen Seitenstraße liegt, wohnt Ihr Nachbar an einer befahrenen Straße und eine Fußbodenheizung hat er in seiner Immobilie ebenfalls nicht. Hinzu kommen Inflation und steigende Immobilienpreise. Höchstwahrscheinlich wäre auch die Immobilie Ihres Nachbarn mittlerweile mehr wert.

„Dass der Verkauf an Nachbarn kompliziert wird, merken die meisten Eigentümer spätestens dann, wenn mehrere Angebote eingehen“, so die Immobilienexpertin. „Niemand verhandelt gerne mit Freunden und Bekannten und sagt Nachbar A ab, weil Nachbar B dann doch ein besseres Angebot gemacht hat.“

Hinzu kommt, dass so ein Handschlaggeschäft unter Nachbarn bei großen Geldsummen immer Risiken mit sich bringt. Treten plötzlich Mängel auf, über die Sie Ihren Nachbarn nicht aufgeklärt haben, kann der Sie zur Verantwortung ziehen bis hin zur Rückabwicklung des Vertrages. Ärger kann auch drohen, wenn wichtige Dokumente, wie z.B. der Energieausweis, fehlen. Aus dem netten Nachbarn kann dann schnell ein drängender Kläger werden.

Die Immobilienkauffrau weiter: „Wenn Sie sich für den Verkauf über ein Fachunternehmen entscheiden, minimieren Sie derartige rechtliche Risiken. Ein Spezialist nimmt die professionelle Werteinschätzung vor, besorgt alle verkaufsrelevanten Unterlagen und sorgt dafür, dass Sie bei Unterzeichnung des Kaufvertrags alle Pflichten abgeben. Und sollte es tatsächlich einmal zu Fehlern kommen, hat ein Fachunternehmen eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung in ausreichender Höhe, die für den entstandenen Schaden haftet.“

Hinzu kommt, dass der versierte Profi Sie in Ihren Verhandlungen unterstützt und hierzu auch das notwendige KnowHow über Marktpreise, Mikrolagen und tatsächlich erzielte Vergleichspreise hat.

Dass Sie einen Profi engagieren heißt natürlich nicht, dass Sie am Ende nicht trotzdem an Ihren Nachbarn verkaufen können, auch wenn der nicht das höchste Gebot macht. Sie haben lediglich einen Experten dazwischengeschaltet, der für beide Parteien den besten Kompromiss aushandelt. So läuft der Immobilienverkauf für alle Seiten entspannt ab.

Sie wollen wissen, ob Ihre Immobilie mehr wert ist, als Ihr Nachbar Ihnen dafür bietet? Kontaktieren Sie uns jetzt oder erfahren Sie direkt hier, was Ihre Immobilie heute wert ist.

Ihre Candy Kröger, Immobilienkauffrau

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